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Wie können Unternehmen Digitalisierung und Nachhaltigkeit nicht nur strategisch denken, sondern konkret umsetzen? Genau dieser Frage widmete sich der Transformation Business Talk „Twin Transition: Weniger Folie, mehr Wirkung“ am 27. August im LENDHAFEN Graz. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und brachte Unternehmen und Expert:innen aus unterschiedlichen Branchen zusammen, um über konkrete Lösungen, neue Geschäftsmodelle und die Chancen der Twin Transition zu diskutieren.
Der Transformation Business Talk wurde vom Holzcluster Steiermark in Kooperation mit dem SILICON ALPS Cluster, Green Tech Valley, ACstyria Mobilitätscluster, dem ICS Internationalisierungscenter Steiermark und Human.technology Styria durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei die Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit – zwei Entwicklungen, die Unternehmen zunehmend gemeinsam betrachten müssen.
Die Twin Transition beschreibt das Zusammenspiel von digitaler Transformation und nachhaltiger Entwicklung. Für Unternehmen entstehen daraus neue Möglichkeiten, Ressourcen effizienter einzusetzen, Prozesse zu optimieren und gleichzeitig neue Wertschöpfungspotenziale zu erschließen.
Beim Transformation Business Talk wurde deutlich: Der entscheidende Schritt liegt nicht in weiteren Strategiekonzepten, sondern in der konkreten Umsetzung. Gerade für KMU können digitale Technologien und innovative Ansätze dabei helfen, Nachhaltigkeit wirtschaftlich nutzbar zu machen und gleichzeitig die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Unter dem Motto „Weniger Folie, mehr Wirkung“ standen deshalb konkrete Anwendungsbeispiele im Mittelpunkt. Joachim Reitbauer von J Reitbauer GmbH und Simon Rauscher von aitark zeigten auf, wie Unternehmen den Schritt von der Strategie in die Umsetzung schaffen können. Dabei wurde insbesondere deutlich, welches Potenzial in der Verbindung von Digitalisierung, KI, Ressourceneffizienz und nachhaltigem Wirtschaften steckt.
Alexander Linhardt, Certified Sustainability Consultant, widmete sich anschließend der Frage, wie Unternehmen die Lücke zwischen Compliance und Kommunikation schließen können. Damit wurde auch ein Thema aufgegriffen, das für viele Unternehmen im Zuge steigender Nachhaltigkeitsanforderungen zunehmend relevant wird.
Ein wesentlicher Bestandteil des Transformation Business Talks war der persönliche Austausch. Beim anschließenden Networking nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, konkrete Herausforderungen zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen.
Gerade der branchenübergreifende Ansatz machte dabei den Mehrwert des Formats deutlich: Wenn Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen ihre Perspektiven und Kompetenzen zusammenbringen, entstehen neue Ideen und potenzielle Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte.
Der Transformation Business Talk hat damit einmal mehr gezeigt, dass die Twin Transition kein abstraktes Zukunftsthema ist. Digitalisierung und Nachhaltigkeit bieten bereits heute konkrete Chancen für Unternehmen – vorausgesetzt, aus Strategie wird Umsetzung und aus Technologie entsteht messbarer Mehrwert.
Als SILICON ALPS Cluster freuen wir uns, Teil dieses branchenübergreifenden Formats zu sein und gemeinsam mit unseren Clusterpartnern Räume für Austausch, Wissenstransfer und neue Kooperationen zu schaffen.
Denn erfolgreiche Transformation braucht nicht nur innovative Technologien, sondern vor allem Menschen, die diese gemeinsam in die Praxis bringen.
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