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Volles Haus, knapp 200 Besucher:innen und Technologie zum Mitmachen: Bei der Langen Nacht der Forschung 2026 am 24. April in Graz wurde das EBS-Gebäude in der Inffeldgasse zum pulsierenden Treffpunkt für Innovation, Austausch und echte Aha-Momente rund um Mikroelektronik, IoT, Cyber Security und Energie.
Gemeinsam mit starken Partnern aus Industrie und Forschung zeigte der SILICON ALPS Cluster, wie greifbar Hightech sein kann – und wie sehr sie unseren Alltag bereits prägt.
Ein echtes Highlight war der spektakuläre Demonstrator des IFE TU Graz, eng vernetzt durch die Zusammenarbeit innerhalb des AT-C3 Austrian Chips Competence Center: Eine Tesla-Spule, die mithilfe von Elektrizität Musik erzeugt und alle 15 Minuten für staunende Gesichter sorgte. Wissenschaft wurde hier nicht nur erklärt, sondern inszeniert.
Direkt daneben machte Siemens Cyber Security sichtbar. Mit einer live simulierten Hacking-Attacke, die als Vergnügungspark im Bauklotzmodell dargestellt war, zeigten sie eindrucksvoll, wie angreifbar Systeme sind und wie wichtig moderne Sicherheitslösungen geworden sind.
Auch das CTF-Team LosFuzzys zog zahlreiche Besucher:innen an: In einer interaktiven Challenge konnten Gäste selbst zur Hackerin bzw. zum Hacker werden und versuchen, eine Banking-App zu knacken – spielerisch, spannend und mit einem virtuellen Ziel von 1.000.000 €.
Mit praxisnahen Einblicken in automatisierte Systeme öffnete AutoLab – Next Automation GmbH die Türen zu seinem Labor und zeigte bewegliche Roboterzellen in Aktion: ein direkter Blick hinter die Kulissen moderner Industrie.
go-e präsentierte smarte Lösungen rund um E-Mobilität und Energie, besonders im Hinblick auf das Projekt „Shared Charging“, das sich mit der öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge befasst, um deren breitere Einführung und eine stärkere Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern.
Ein weiterer Höhepunkt waren die beiden Paneldiskussionen um 18:00 und 20:00 Uhr, bei denen Vertreter:innen der ausstellenden Unternehmen Ihren Tätigkeitsbereich erklärten zentrale Fragen der Branche diskutierten.
Darunter waren:
Besonders wertvoll: Das Publikum war aktiv eingebunden, stellte Fragen und diskutierte mit. Ein Austausch auf Augenhöhe!
Die Lange Nacht der Forschung 2026 in Graz hat einmal mehr bewiesen, wie viel Innovationskraft in der Region steckt. Ob Schüler:in, Studierende:r oder technikinteressierte Familie, die Begeisterung für Mikroelektronik war spürbar.
Für den SILICON ALPS Cluster ist klar: Solche Formate schaffen nicht nur Sichtbarkeit, sondern verbinden Menschen, Ideen und Technologien und machen Zukunft erlebbar.
Wir bedanken und bei allen Aussteller:innen für diesen gelungenen Abend bei uns!