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07.05.26

Nachbericht I ESBS Factory Cyber Security

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Nachbericht: ESBS Factory Cyber Security

 

Die ESBS Factory zum Thema Cyber Security stand ganz im Zeichen von Cyber Resilience und den Herausforderungen einer zunehmend vernetzten Industrie. Unter dem Motto „Neue Bedrohungen – Neue Regeln – Neue Technologien“ diskutierten Expert:innen aus Industrie, Forschung und Sicherheitsbehörden gemeinsam mit den Teilnehmer:innen über technologische, regulatorische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz von Unternehmen.

 

NIS-2 und Cyber Security Standards als strategische Chance

 

Nach der Begrüßung durch Vertreter:innen der PMS Gruppe und SILICON ALPS eröffnete Dr. Sandra Dominikus von Siemens das Vortragsprogramm mit einem Impuls zu den Anforderungen rund um NIS-2 und relevante Sicherheitsstandards. Dabei wurde deutlich, dass Cyber Security weit über reine Compliance hinausgeht und Unternehmen die neuen regulatorischen Anforderungen als Chance nutzen können, ihre Resilienz langfristig zu stärken.

Im Anschluss präsentierte Michael Schrittesser von der PMS Gruppe mit „PMS Secure Plant Access“ praxisnahe Lösungen für sichere Fernwartung und modernes OT-Sicherheitsmanagement. Themen wie webbasierte Visualisierung, Monitoring, Asset Management und NIS-2-konforme Architekturen zeigten auf, wie Produktionsanlagen sicher und effizient betrieben werden können.

 

Hybride Bedrohungen und der Faktor Mensch in der IT-Sicherheit

Einen besonderen Blickwinkel brachte der Vortrag der Landespolizeidirektion Kärnten ein. Unter dem Titel „Die Gefahr aus der analogen Welt – Oldschool vs. Hightech“ wurde auf hybride Bedrohungen, Infiltration durch Personen sowie den Schutz sensibler Wissensbereiche aufmerksam gemacht. Der Vortrag machte deutlich, dass neben technischen Maßnahmen vor allem auch der Faktor Mensch eine entscheidende Rolle in der Sicherheitsstrategie von Unternehmen spielt.

 

NIS-2 Umsetzung und Forschungsimpulse für die Industrie

Christian Gubesch von HoliSec widmete sich anschließend den Herausforderungen der NIS-2-Umsetzung speziell für KMUs. Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigte er auf, welche Anforderungen Unternehmen künftig erfüllen müssen und welche ersten Schritte sinnvoll sind, um Compliance und Sicherheitsniveau nachhaltig zu verbessern.

Ergänzt wurde das Programm durch die Vorstellung des „Project SECURE“ von Nadja Marko von der Virtual Vehicle Research GmbH, das aktuelle Forschungsansätze und innovative Lösungen im Bereich Cyber Security präsentierte.

 

Workshop, Austausch und Einblicke in die Praxis

Im Workshop vertieften die Teilnehmer:innen in Kleingruppen zentrale Themen wie die praktische NIS-2-Umsetzung, hybride Bedrohungen und innovative Sicherheitsprojekte, ergänzt durch spannende Einblicke in die Praxis bei der Unternehmensbesichtigung der PMS Gruppe. Beim abschließenden Networking stand der fachliche Austausch im Vordergrund, der eindrucksvoll zeigte, dass Cyber Security nur im Zusammenspiel von Technologie, Regulierung und Bewusstseinsbildung nachhaltig in zukunftssicheren Unternehmensstrategien verankert werden kann.

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