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16. und 17. September 2026 | Hofburg Vienna, Wien
Wie gelingt die Transformation unseres Energiesystems – und welche Technologien, Innovationen und Kooperationen braucht es dafür? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigte sich der Oesterreichs Energie Kongress 2026 am 16. und 17. September in der Wiener Hofburg. Mehr als 800 Teilnehmende, 70 Sponsoren und Aussteller sowie rund 40 Redner machten den Kongress erneut zu einem zentralen Treffpunkt der österreichischen Energiewirtschaft. Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen und Chancen auf dem Weg zu einer sicheren, sauberen und leistbaren Energieversorgung.
Auch SILICON ALPS war vor Ort – gemeinsam mit dem Forschungsprojekt Shared Charging und den Projektpartnern go-e, Universität Klagenfurt und Lakeside Labs. An einem gemeinsamen Stand präsentierte das Projekt Ansätze für die Ladeinfrastruktur der Zukunft und bot Raum für Gespräche, Vernetzung und den Austausch über technologische Lösungen für ein sich wandelndes Energiesystem.
Die zunehmende Elektrifizierung von Mobilität stellt neue Anforderungen an Energieversorgung, Netze und Infrastruktur. Genau an dieser Schnittstelle setzt Shared Charging an.
Der Kongress bot eine ideale Plattform, um das Projekt einem Fachpublikum aus Energiewirtschaft, Industrie, Forschung und Technologie näherzubringen und gemeinsam darüber zu diskutieren, wie intelligente Ladeinfrastruktur künftig mit den Anforderungen eines zunehmend elektrifizierten Energiesystems zusammenspielen kann.
Dabei zeigte sich auch die Stärke des Projektnetzwerks: Neben SILICON ALPS, go-e, der Universität Klagenfurt und Lakeside Labs waren mit Kärnten-Netz und der Kelag auch weitere Partner aus dem Shared-Charging-Umfeld beim Kongress vertreten.
Die inhaltliche Bandbreite des Kongresses machte deutlich: Die Transformation des Energiesystems betrifft längst nicht nur die Energieerzeugung. Auch Netze, Speicher, Digitalisierung, Flexibilität, Daten und neue Technologien spielen eine zentrale Rolle.
Ein Beispiel dafür war die Session „100 % Strom – Wie gelingt die Umsetzung im Energiesystem?“ am zweiten Kongresstag. Dabei ging es unter anderem um die zunehmende Elektrifizierung von Wärme, Mobilität und Produktion sowie um die Frage, wie Netze, Speicher und Flexibilität mit dieser Entwicklung Schritt halten können. Auch intelligente Trafostationen und der Transfer von Innovationen in die Fläche standen im Fokus.
Damit wurden Themen angesprochen, die auch für das SILICON ALPS Ökosystem relevant sind: Von Power Electronics und Smart Sensor Systems über Digitalisierung und intelligente Systeme bis hin zu konkreten Anwendungen für die Energie- und Mobilitätswende.
Für zahlreiche Impulse sorgten Keynotes und Diskussionen mit Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Industrie.
Bereits am ersten Kongresstag stand mit Herbert Diess, Aufsichtsratsvorsitzender der Infineon Technologies AG, die Rolle der Energie für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie im Mittelpunkt. Weitere Sessions widmeten sich unter anderem der Strommarktliberalisierung, der Resilienz von Energiesystemen, Digitalisierung und der Frage, wie Transformation wirtschaftlich gelingen kann.
Auch Infineon Technologies war damit nicht nur als Unternehmen in den fachlichen Diskussionen präsent, sondern unterstrich die enge Verbindung zwischen Halbleitertechnologien, Industrie und Energiezukunft.
Am zweiten Tag richtete sich der Blick unter anderem auf die wirtschaftliche Umsetzung der Transformation und die Frage, wie lokale Wertschöpfung zur Versorgungssicherheit beitragen kann. Mit Vertreter aus Unternehmen wie Siemens sowie weiteren Expert wurde außerdem diskutiert, welche technologischen Voraussetzungen für die zunehmende Elektrifizierung notwendig sind.
Für SILICON ALPS war der Kongress gleichzeitig eine Gelegenheit, die vielfältigen Verbindungen innerhalb des eigenen Netzwerks sichtbar zu machen.
Neben den Shared-Charging-Projektpartnern waren auch weitere SILICON ALPS Partner in Wien vertreten – darunter Siemens und Fraunhofer Austria. Auch die Austria Wirtschaftsservice (aws) war als Netzwerkpartner vor Ort.
Gerade diese Vielfalt zeigt, wie eng Technologieentwicklung, Forschung, Industrie und Energiewirtschaft miteinander verbunden sind. Die Herausforderungen der Energiezukunft lassen sich nicht isoliert lösen. Es braucht Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Netzbetreiber, Startups, öffentliche Institutionen und Netzwerke, die gemeinsam an Lösungen arbeiten.
Als Netzwerker, Brückenbauer und Innovationsmotor bringt SILICON ALPS genau diese Akteur zusammen und schafft Verbindungen zwischen Technologie, Forschung und konkreter Anwendung.
Ein besonderer Auftakt des ersten Kongresstages war der Powerfrauen-Lunch, der ab 12:00 Uhr im Ausstellungsbereich stattfand. Laut den von uns aufgenommenen Kongressdaten lag der Frauenanteil 2026 bei 26 %.
Die offizielle Eröffnung des Kongresses folgte um 13:00 Uhr mit den Eröffnungsworten von Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie. Im weiteren Programm setzte unter anderem Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus, einen Impuls zur Energiepolitik.
Neben Keynotes und Themensessions stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Die Ausstellung bot zahlreiche Möglichkeiten für Gespräche zwischen Unternehmen, Forschung, Politik und Technologiepartnern.
Für SILICON ALPS und das Shared-Charging-Team waren die zwei Kongresstage daher nicht nur eine Gelegenheit, das eigene Projekt sichtbar zu machen, sondern vor allem eine Plattform, um bestehende Kontakte zu vertiefen, neue Verbindungen aufzubauen und aktuelle Entwicklungen in der Energiewirtschaft aus erster Hand mitzunehmen.
Denn eines wurde in Wien einmal mehr deutlich:
Die Energiezukunft ist eine Gemeinschaftsaufgabe – und Technologie ist ein wesentlicher Teil ihrer Umsetzung.
Mit Projekten wie Shared Charging bringt SILICON ALPS technologische Kompetenz, Forschung und Industrie zusammen und schafft damit Verbindungen, aus denen konkrete Innovationen entstehen können.
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