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Vom Netzwerken zur Innovation: Der SILICON ALPS Cluster wurde beim Clustervernetzungspreis des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) für sein Projekt „SILICON ALPS als European Cross-Cluster Project-Hub“ mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Die Einreichung zeigt, wie systematische Vernetzung über Branchen-, Organisations- und Ländergrenzen hinweg konkrete Innovationsprojekte ermöglicht und mehr als 13 Millionen Euro an Fördervolumen mobilisiert.
Vernetzen ist gut. Gemeinsam Innovationen vorantreiben ist besser. Dass aus starken Netzwerken konkrete Projekte, neue Kooperationen und messbarer wirtschaftlicher Mehrwert entstehen können, zeigt der SILICON ALPS Cluster mit seinem European Cross-Cluster Project-Hub. Für diesen strategischen Ansatz wurde der Cluster beim Clustervernetzungspreis im Rahmen der Clusterkonferenz des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) in Wien mit dem 2. Platz ausgezeichnet. SILICON ALPS Managing Director Robert Gfrerer nahm am Montag, dem 12. Oktober 2026, an der Konferenz teil, bei der die Preise für erfolgreiche Clustervernetzung verliehen wurden.
Die Auszeichnung würdigt einen Ansatz, der über klassische Netzwerkarbeit hinausgeht: SILICON ALPS bringt Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Start-ups, Clusterorganisationen und öffentliche Akteure gezielt zusammen und begleitet Kooperationen von den ersten Ideen über die Konsortialbildung und Fördermittelakquise bis zur Umsetzung konkreter Innovationsprojekte.
Seit seiner Gründung im Jahr 2016 hat sich SILICON ALPS als zentrale Netzwerkplattform für die Mikroelektronik- und Electronic and Software Based Systems (ESBS)-Branche in Südösterreich etabliert. Aufbauend auf einer Community von mehr als 130 Partnern setzte der Cluster ab 2022 einen strategischen Entwicklungsschritt: Mit dem SILICON ALPS European Cross-Cluster Project-Hub wurde ein strukturiertes Modell für die branchenübergreifende und internationale Projektentwicklung aufgebaut.
Der Hub wurde von 2022 bis 2025 betrieben und verfolgte ein klares Ziel: Kompetenzen und Ideen aus unterschiedlichen Branchen, Organisationen und Ökosystemen so zu bündeln, dass daraus neue Forschungs-, Technologie-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben (FTEI) entstehen.
Dafür etablierte SILICON ALPS einen strukturierten FTEI-Funnel, der den gesamten Weg von einer ersten Projektidee über die Bildung geeigneter Konsortien und die Akquise von Fördermitteln bis hin zur Umsetzung begleitet. Ergänzt wird dieser Prozess durch Erfahrung im Multiprojektmanagement und in der Abwicklung von Cascade-Funding-Programmen, über die Fördermittel direkt an Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) weitergegeben werden können.
So wird aus Vernetzung ein konkreter Innovationsprozess mit professioneller Unterstützung, klaren Strukturen und einem starken Netzwerk als Ausgangspunkt.
Die Ergebnisse des European Cross-Cluster Project-Hub zeigen, welches Potenzial in systematischer Zusammenarbeit steckt. Im Projektzeitraum von 2022 bis 2025 wurden neun kooperative Projektbündel mit insgesamt 85 Partnerorganisationen entwickelt und umgesetzt.
Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
Hinter diesen Zahlen stehen konkrete Mehrwerte für die beteiligten Organisationen: neue Kooperationsmöglichkeiten, professionell entwickelte Projektvorhaben, leichterer Zugang zu Fördermitteln und weniger administrative Hürden – insbesondere für KMU. Gleichzeitig entstehen neue Innovationspartnerschaften, aus denen sich weitere Projekte und langfristige Zusammenarbeit entwickeln können.
Technologische Herausforderungen machen nicht an Branchen- oder Landesgrenzen halt. Ob Mikroelektronik, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung oder nachhaltige Technologien: Zukunftsfähige Lösungen benötigen unterschiedliche Kompetenzen und starke Partnerschaften.
Genau hier setzt der Cross-Cluster-Ansatz von SILICON ALPS an. Durch die Zusammenarbeit mit mehr als 20 Clustern und Akteuren aus über 15 Ländern verbindet der Cluster regionale Stärken mit europäischer Reichweite. Zentrale Partner sind dabei unter anderem die Silicon Europe Alliance sowie das Netzwerk der European Chips Competence Centres.
Die entstandenen Kooperationen spiegeln sich in einer Vielzahl von Initiativen wider – darunter europäische Projekte wie SURE 5.0, BRIDGESMEs, TRANSFORM und aCCCess, das nationale Innovationsprogramm SILICON ALPS Peak Performer sowie das Austrian Chips Competence Center (AT-C³) im Umfeld des European Chips Act.
Diese Initiativen zeigen, wie aus Vernetzung konkrete Zusammenarbeit entstehen kann: Unternehmen erhalten Zugang zu neuen Partnern und Kompetenzen, Forschungseinrichtungen können ihre Expertise in gemeinsame Vorhaben einbringen und innovative Ideen werden gezielt in Richtung Umsetzung weiterentwickelt.
Mit dem European Cross-Cluster Project-Hub hat SILICON ALPS die Grundlage für eine neue Rolle des Clusters geschaffen: weg vom reinen Vernetzer, hin zum aktiven Projektentwickler und Innovationsmotor.
Heute fungiert SILICON ALPS als One-Stop-Shop für High-Tech-Projektentwicklungen. Der Cluster unterstützt Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Start-ups und weitere Organisationen dabei, geeignete Kooperationspartner zu finden, Projektideen weiterzuentwickeln, Konsortien aufzubauen und nationale sowie europäische Fördermöglichkeiten zu erschließen.
Gerade für KMU ist dieser Zugang entscheidend. Komplexe Förderstrukturen, begrenzte Ressourcen und fehlende Kontakte können die Umsetzung innovativer Ideen erschweren. Durch gezielte Vernetzung, professionelles Projektmanagement und die Bündelung von Kompetenzen hilft SILICON ALPS dabei, diese Hürden zu reduzieren und Innovationsprozesse zu beschleunigen.
Der zweite Platz beim Clustervernetzungspreis ist eine Anerkennung für den gemeinsam mit zahlreichen Partnern eingeschlagenen Weg. Er unterstreicht, dass erfolgreiche Clusterarbeit weit über den Austausch innerhalb einer Community hinausgehen kann: Sie schafft Verbindungen zwischen Ökosystemen, ermöglicht neue Projekte und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen im internationalen Innovationsumfeld.
Für SILICON ALPS ist die Auszeichnung zugleich Ansporn, diesen Weg weiterzugehen und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Forschung und europäischen Innovationsnetzwerken konsequent auszubauen.
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