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14.09.26

Silicon Europe Alliance bei SEMICON Taiwan

Berichte

Europas Halbleiterkompetenz international vernetzt: Rückblick auf die SEMICON Taiwan 2026

 

Die SEMICON Taiwan 2026 hat einmal mehr gezeigt, mit welchem Tempo sich der globale Halbleitermarkt entwickelt. Mit mehr als 1.300 Aussteller:innen, 4.300 Messeständen und über 130.000 Fachbesucher:innen aus 65 Ländern erreichte die Messe einen neuen Größenrekord.

 

Auch Europa war stark vertreten. Robert Gfrerer, Geschäftsführer des SILICON ALPS Clusters und Vorsitzender der Silicon Europe Alliance (SEA), war gemeinsam mit europäischen Clusterpartnern vor Ort. Vertreten waren unter anderem Silicon Saxony, High Tech NL, das Czech National Semiconductor Cluster sowie die Bavarian Chips Alliance.

Aus dem SILICON ALPS Ökosystem präsentierten sich Mechatronic Systemtechnik GmbH und SICO Technology GmbH. Auch Lam Research Corporation, mit einem bedeutenden Standort in Villach, war mit einem eigenen Messeauftritt vertreten. Damit wurde Know-how aus Südösterreich direkt in einem der weltweit wichtigsten Halbleitermärkte sichtbar.

 

Im Mittelpunkt des Messebesuchs standen Gespräche mit taiwanischen Unternehmen, internationalen Partnern und Vertreter des Halbleiterökosystems. Gleichzeitig nutzte die Silicon Europe Alliance die SEMICON Taiwan, um europäische Kompetenzen enger zu vernetzen, neue Kooperationen anzustoßen und den Zugang zu internationalen Märkten weiter zu stärken.

 

Besonders deutlich wurde dabei: Asiatische Anbieter gewinnen insbesondere im Bereich Semiconductor Manufacturing Equipment weiter an Stärke. Gleichzeitig tritt Europa international zunehmend vernetzter auf und bündelt seine regionalen Kompetenzen stärker.

„Taiwan macht deutlich, mit welchem Tempo sich der globale Halbleitermarkt entwickelt. Europa verfügt über exzellente Technologien und starke Regionen – doch entscheidend ist, daraus gemeinsam Geschwindigkeit und internationale Schlagkraft zu entwickeln. Wir müssen Kompetenzen grenzüberschreitend bündeln, Innovationen schneller in die industrielle Anwendung bringen und europäischen Unternehmen den Zugang zu globalen Märkten erleichtern. Genau hier liegt die Stärke der Silicon Europe Alliance“, so Robert Gfrerer.

 

Unser Fazit

Europa bringt starke Technologien, Forschungskompetenz und industrielle Expertise mit. Entscheidend wird sein, diese Stärken über Regionen und Länder hinweg enger zu verbinden, Innovationen schneller zu industrialisieren und europäische Unternehmen international sichtbarer und wettbewerbsfähiger zu machen.

Die SEMICON Taiwan 2026 war dafür ein wichtiger Treffpunkt und ein starkes Signal für die zunehmende internationale Vernetzung des europäischen Halbleiterökosystems.

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