🏢Unternehmen: Resch GmbH
✅ Kernkompetenzen der Firma
Die Resch GmbH mit Sitz in Glojach (St. Stefan im Rosental) ist ein technologieorientierter Spezialist für Prototypenbau und Fertigungstechnik. Das Unternehmen vereint CNC-Bearbeitung, Ultrasonic- und additive Fertigung (3D-Druck), FSW-Schweißverfahren sowie Software- und Elektronikentwicklung unter einem Dach. Innovationskraft, technische Präzision und Flexibilität prägen die Arbeitsweise des Betriebs.
📝 Projekt
Im ESG-Projekt wurde ein strukturiertes Nachhaltigkeitsmanagement eingeführt – mit besonderem Fokus auf die CO₂-Bilanzierung nach VSME-Standard. Ziel war es, bestehende Einzelinitiativen in eine strategische Gesamtstruktur zu überführen und die Grundlage für ein langfristig verankertes Nachhaltigkeitsmanagement zu schaffen.
Herausforderungen
Obwohl Resch bereits zahlreiche nachhaltige Maßnahmen umgesetzt hatte, fehlte ein strategischer Rahmen sowie Erfahrung im Bereich CO₂-Bilanzierung. Die größte Hürde war daher nicht nur fachlicher Natur, sondern auch eine gewisse Anfangsunsicherheit: Lohnt sich die Investition – insbesondere in ein spezialisiertes Tool – und welcher konkrete Mehrwert entsteht daraus?
Auch politische und regulatorische Unsicherheiten spielten eine Rolle. ESG-Themen entwickeln sich dynamisch, wodurch der Nutzen eines strukturierten Nachhaltigkeitsmanagements zunächst schwer abschätzbar war.
Hinzu kam die Herausforderung, Nachhaltigkeit nicht nur operativ zu betrachten, sondern strategisch im Unternehmen zu verankern – inklusive transparenter Kommunikation gegenüber Mitarbeitenden und externen Stakeholdern.
Beratung und Umsetzung
Ein zentraler Baustein war der Einsatz des Tools NetCero, das die CO₂-Bilanzierung strukturiert und nachvollziehbar ermöglichte. Besonders positiv wurde bewertet, dass das Tool genau jene Fragen beantwortete, die intern noch offen gewesen wären.
Ergänzend unterstützten die Beratenden bei der Entwicklung einer klaren Nachhaltigkeitsstrategie. Ein abschließender Workshop gemeinsam mit dem Haus der nachhaltigen Wirtschaft brachte zusätzliche Perspektiven: Externe Fragestellungen führten zu neuen Erkenntnissen und halfen, strategische Themen noch klarer zu definieren.
Die Zusammenarbeit mit SAC und allen Beteiligten verlief reibungslos, Termine und Abstimmungen waren unkompliziert und effizient.
Ergebnisse und Mehrwert
Der ESG-Bericht wird veröffentlicht, Marketingmaßnahmen sind bereits in Vorbereitung. Intern zeigte das Projekt ebenfalls Wirkung: Viele Mitarbeitende – insbesondere jene mit starkem Nachhaltigkeitsinteresse – reagierten sehr positiv, da sichtbar wurde, wie viel Resch bereits leistet.
Ohne das Projekt wäre das Thema in dieser strukturierten Form intern nicht umgesetzt worden. Die Erwartungen wurden vollständig erfüllt.
Langfristig erhofft sich das Unternehmen durch die gestärkte Außenwirkung klare Vorteile – sei es im Vertrieb, bei Bankgesprächen, in öffentlichen Ausschreibungen oder im politischen Umfeld.
Highlights & Fazit
Ein zentrales Learning: Die anfängliche Hemmschwelle gegenüber Investitionen in Nachhaltigkeitsmanagement war unbegründet – die Entscheidung hat sich klar ausgezahlt.
Mit der eingeführten ESG-Struktur und der fundierten CO₂-Bilanz verfügt die Resch GmbH nun über eine belastbare Grundlage für strategische Weiterentwicklung. Das Projekt hat nicht nur Transparenz geschaffen, sondern Nachhaltigkeit als klaren Bestandteil der Unternehmensstrategie verankert.