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Graz, Dezember 2025: Die Battery Innovation Days (BID) brachten auch heuer wieder die europäische Batterie-Community in Graz zusammen: Industrie, Forschung und Innovationsakteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von Materialien und Zelltechnologien über Produktion bis hin zu Anwendungen, BMS und Recycling.
SILICON ALPS war gemeinsam mit der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG, Green Tech Valley und dem ACstyria Mobilitätscluster am SFG Battery Stand vertreten. Der Booth war dabei nicht nur Treffpunkt, sondern eine aktive Austauschplattform – genau dort, wo neue Kooperationen entstehen: zwischen Sessions, Demos und Netzwerkgesprächen.
Ein klarer inhaltlicher Schwerpunkt unseres Auftritts war das Projekt Shared Charging. In vielen Gesprächen zeigte sich: Genau diese Kombination aus Batterieanwendungen, Ladeinfrastruktur, intelligentem Energiemanagement und Systemintegration trifft den Nerv aktueller Industriefragen, insbesondere dort, wo der Schritt von Technologie zu skalierbarer Anwendung gemacht werden muss.
Was wir zu Shared Charging am Stand positioniert haben (und was besonders gut „gezogen“ hat):
Praxisorientierte Demonstration von batteriebasierten Anwendungen im Zusammenspiel mit Ladeinfrastruktur und Energiesystem
Relevanz von Second-Life-/Lifecycle-Ansätzen und der Frage, wie Batterien langfristig wirtschaftlich und nachhaltig in Anwendungen bleiben
Bedarf an BMS-, Sensorik- und Datenkompetenz (inkl. Monitoring/Analytics) als Enabler für sichere, effiziente und optimierte Batterienutzung
Der Mehrwert eines partnergetriebenen Ökosystems, das Industriebedarfe, Forschungskompetenzen und Umsetzungslogik zusammenbringt
Zwischen den Programmpunkten nutzten wir die BID gezielt für Dialog und Vernetzung, inklusive Austausch mit etablierten Akteuren aus dem Batterie- und Automotive-Umfeld wie NXP Semiconductors, AVL, Infineon Technologies sowie PCCL und viele mehr. Dabei ging es weniger um „Visitenkarten-Networking“, sondern um konkrete Ansatzpunkte: Use-Cases, Pilotmöglichkeiten, Daten-/BMS-Fragestellungen und potenzielle Folgeformate.