SILICON ALPS Peak Performer Kärnten mit Bergsteiger im Hintergrund

Peak Performer Ktn  – Closed

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Peak Performer Kärnten

Think green – Think digital – Think innovative!
Nutzen Sie unser Förderprogramm im Bereich Nachhaltigkeit, Digitalisierung & Innovation!

SILICON ALPS Peak Performer Kärnten mit Bergsteiger im Hintergrund

Think digital – Think innovative!

 

Mit unserem Förderprogramm unterstützen wir Sie bei Ihren nachhaltigen, digitalen und innovativen Unternehmensentwicklungen und Lösungsansätzen!

Die Zukunft erfolgreicher Unternehmen wird wesentlich von deren digitaler Kompetenz, nachhaltigen Entwicklung und Innovationskraft geprägt sein. SILICON ALPS Peak Performer 2022+ fördert gezielt Ihre Digitalisierungsprozesse, unterstützt Sie bei Ihrer Transformation zu nachhaltigem Wirtschaften und bei der Erarbeitung von Innovationsstrategien.

 

Damit Sie digitale, nachhaltige und innovative Transformationen verwirklichen können, fördern wir 75 % der Kosten für externe BeraterInnen, die Sie in diesem Prozess begleiten. Nutzen Sie die maximale Förderung von bis zu 40.000,- € pro Projekt und werden auch Sie zum Peak Performer in Ihrer Branche!

 

 

SILICON ALPS Peak Performer wird durch das Förderprogramm Transformations.BEGLEITUNG des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds finanziert und durch das IBW/EFRE & JTF Programm 2021–2027 kofinanziert. Nähere Informationen zu IBW/EFRE & JTF finden Sie auf www.efre.gv.at.

Das Wichtigste in Kürze

  • Assessment, Aktionsplanerstellung und Feedback-Workshop können kostenlos in Anspruch genommen werden
  • Beratungsdienstleistungen im Bereich Nachhaltigkeit, Digitalisierung & Innovation werden mit 75 % gefördert
  • Das Mindestprojektvolumen beträgt 13.400,- € und das maximale Projektvolumen beträgt 53.400,- €
  • Maximale Förderhöhe: 40.000,- € pro Projekt
  • Unternehmen können sich zwischen “Think green”, “Think digital” & „Think innovative“ frei entscheiden
  • Antragsberechtigt sind KMUs (und teilweise Großunternehmen) aus der EBS-Branche in Kärnten
  • laufende Einreichung möglich
  • Koordination sowie Berichts- und Abrechnungswesen werden von uns übernommen

Projektdetails

Der Ablauf

Das Förderprogramm SILICON ALPS Peak Performer 2022+ fokussiert sich auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens, um für Sie nachhaltige, digitale und innovative Transformationen zu ermöglichen. Damit Sie sich auf Ihre Kernkompetenzen konzentrieren können, begleiten wir Sie während der gesamten Projektlaufzeit!

1. Erstgespräch
Im Zuge des Erstgesprächs stellen wir Ihnen das Förderprogramm SILICON ALPS Peak Performer näher vor und besprechen mit Ihnen die Fördermöglichkeiten für Ihr Unternehmen. Danach bitten wir Sie, sich für das Förderprogramm zu registrieren.

 

2. Durchführung des Assessments
Anschließend führen wir gemeinsam mit Ihnen beim Assessment eine IST-Standserhebung über die Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens durch und analysieren Ihr Nachhaltigkeits-, Digitalisierungs- oder Innovationspotenzial.

 

3. Erstellung eines maßgeschneiderten Aktionsplans
Auf Basis der Ergebnisse des Assessments erarbeiten wir für Sie einen maßgeschneiderten Aktionsplan, der Ihnen als Grundlage für Ihre digitale, nachhaltige oder innovative Transformation dient. Den Aktionsplan besprechen wir mit Ihnen in einem gemeinsamen Feedback-Workshop.

 

4. Förderantrag
Wenn Sie die Maßnahmen des Aktionsplans umsetzen möchten und die Teilnahmebedingungen erfüllen, dann kann die Beratungsförderung bei uns beantragt werden. Die Beantragung der Förderung ist laufend möglich und wir unterstützen Sie hierbei gerne.

 

5. Beratung
Wir übernehmen für Sie zusätzlich die Koordination der Beratungsleistungen (inkl. Ausschreibung und Beauftragung des externen Beraters), die Sie zum Peak Performer in Ihrer Branche machen.

Sustainable, Digital & Innovative Performance

Folgende Maßnahmen können durch das Förderprogramm SILICON ALPS Peak Performer gefördert werden:

  • die Entwicklung von ganzheitlichen Digitalisierungs-, Nachhaltigkeits- oder Innovationsstrategien
  • Beratungsleistungen, die zum Aufbau von digitalen, nachhaltigen und/oder innovativen Prozessen oder Geschäftsmodellen dienen
  • Aktivitäten, die die Verankerung organisationaler und struktureller Digitalisierungs- , Nachhaltigkeits- oder Innovationsprozesse unterstützen
  • Maßnahmen, die im Unternehmen Voraussetzungen für die Entwicklung nachhaltiger, zirkulärer, digitaler oder innovativer Produkte und Dienstleistungen schaffen
  • Aktivitäten, die der Vorbereitung von Investitionsprojekten dienen
Hard Facts

Mit dem SILICON ALPS Peak Performer Programm werden high-potential Unternehmen gefördert, bei denen Beratungsprojekte eine sehr große Wirkung erzielen können und ein großer Impact in den Bereichen DigitalisierungNachhaltigkeit oder Innovation zu erwarten ist.

 

SILICON ALPS Peak Performer wird durch das Förderprogramm Transformations.BEGLEITUNG des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds finanziert und durch das IBW/EFRE & JTF Programm 2021–2027 kofinanziert. Nähere Informationen zu IBW/EFRE & JTF finden Sie auf www.efre.gv.at. Der SILICON ALPS Cluster unterstützt damit die ESBS-Branche, damit Sie in den Bereichen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovation zur Europaspitze aufschließen und sich zu Peak Performern entwickeln können.

 

Die Förderung kann von KMUs (und von Großunternehmen) mit Standort in Kärnten in Anspruch genommen werden, sofern der De-Minimis Höchstbetrag noch nicht überschritten wurde. Gefördert werden 75% der externen Beratungskosten. 25% müssen als Eigenmittel vom Unternehmen eingebracht werden.

Die Erfolgsgeschichten aus unseren Unternehmen

Success Story „T.I.P.S. Messtechnik“

🔧 Unternehmen: T.I.P.S. Messtechnik GmbH

🏭 Kernkompetenzen: Entwicklung und Herstellung von Testinterfaces (Probe Cards, Test Boards sowie zugehörige mechanische Komponenten) für den Mikorchiptest

📋 Projekt: Digitale Prozessentwicklung der Angebotserstellung und Fertigung

🗓️ Zeitraum: 12 Monate

 

Herausforderungen und Ziele

Im Projekt Peak Performer ging es in erster Linie darum, wie der administrative Prozess der Angebotserstellung und in weiterer Folge die Fertigung im Bereich Test Boards in einem digitalen Tool verknüpft werden kann. Die Integration von Lieferantenschnittstellen, sowie die Konzeption eines ganzheitlichen Fertigungstools (T.I.P.S. Manufacturing System) war der Output.

 

Die Konzeption des mittlerweile in Umsetzung und Entwicklung befindlichen TMS – T.I.P.S. Manufacturing Systems hat das Ziel, sämtliche Fertigungsabteilungen in einer digitalen Software abzubilden, und die einzelnen Arbeitsschritte entsprechend zu dokumentieren. Zentrale Herausforderungen waren einerseits die Integration vorhandener Systeme und Datenbanken, aber andererseits auch die Einbindung von API-Schnittstellen zu Komponentenherstellern um stets aktuelle Verfügbarkeiten abrufen zu können. Die Einbindung sämtlicher Abteilungen und die Abbildung der doch zum Teil unterschiedlichsten Anforderungen gestaltete sich als besonders fordernd, insbesondere aufgrund der zum Teil doch erheblichen Komplexität der Prozesse.

 

Umsetzung und Erfahrungen

Wichtigste Schritte und Meilensteine im Projekt:

  • Integration aller Abteilungen
  • Einbindung von Schnittstellen und externen Lieferanten
  • Konzeption und vorbereitende Umsetzung
  • Einbindung der jeweiligen Mitarbeiter
  • Abklärung technischer Machbarkeiten

 

Besondere Herausforderungen und Lösungsansätze:

Aufgrund der unterschiedlichen Produktionsabläufe in den Abteilungen und den Schwierigkeiten in der administrativen Abwicklung war es von Anfang an eine zentrale Herausforderung die Unterschiede in einem Konzept entsprechend darzustellen, die Einbindung aller Abteilungsleiter, Führungskräfte aber auch der einzelnen Mitarbeiter war hier der Schlüssel zum Erfolg.

 

Das TMS – T.I.P.S. Manufacturing System muss einerseits den administrativen Aufwand erleichtern, dh. die Kalkulation, und den Anfrageprozess, andererseits die Transparenz und Nachverfolgbarkeit der jeweiligen Kalkulationen verbessern und dadurch neue Standards definieren. Andererseits musste dann eine nahtlose Übergabe der Daten in die Produktion erfolgen, jedoch müssen die Daten hierbei jeweils unterschiedlich aufbereitet werden bzw. wurden Methoden erarbeitet, nach denen gerade die aktuellen Datenbanken angepasst werden bzw. zum Teil komplett neue Datenbanken integriert werden, um die Kompatibilität der Daten zu gewährleisten.

 

Hier erfolgtem mehrere Meetings mit den jeweiligen Personen, schwierig war es, bei den zum Teil doch sehr großen Komponentendistributoren zu den jeweils richtigen Personen zu gelangen welche dann die technischen Machbarkeiten entsprechend abklären konnten.

Die Zusammenarbeit mit den SILICON ALPS Cluster-Beratern, sowie anderen Beteiligten lief sehr gut.

 

Die Erwartungen im Verlauf des Projekts wurden erfüllt und somit konnte durch die Konzeption und Erarbeitung des neuen umfassenden Manufacturing Systems ein Meilenstein in der Organisation in Richtung Industrie 5.0 gesetzt werden.

 

Ergebnisse und Impact

Aufgrund des Zugangs zu Live-Daten und Verfügbarkeiten kann gerade bei kritischen Komponenten die Sourcing Strategie entsprechend angepasst werden, die Einbindung mehrerer Lieferanten erhöht dadurch die Resilienz der Lieferkette, gerade im Bereich kritischer Komponenten.

Durch den Abruf der Live-Preise erfolgt eine raschere Angebotslegung.

Die automatisierte Dokumentation und Ordneranlage, welche konzeptioniert und im Zuge der Umsetzung durchgeführt wird, spart platz und Ressourcen, und ermöglicht so viel schnelleren Zugriff auf Daten und wird in weiterer Folge auch die Auswertungen verbessern (gerade im Bereich Business Intelligence).

Der Weg in Richtung „paperless fab“ wurde geebnet und vorbereitet.

 

Prozesse wurden intern neu aufgestellt und optimiert. Dadurch können reduzierte Durchlaufzeiten in der Angebotslegung im Bereich Test Boards realisiert werden.

Darüber hinaus wurde der Grundstein für die Umsetzung des TMS – T.I.P.S. Manufacturing Systems gelegt, welches in der finalen Ausführung die gesamte Fertigung auf MES-Ebene digital unterstützt und dadurch die Produktion effizienter und effektiver gestaltet und die Dokumentation erheblich optimiert.

In der finalen Umsetzung des Konzeptes kann das Projekt als Initialzündung für einen Meilenstein im Bereich Digitalisierung und Nachhaltigkeit gesehen werden.

Das Projekt hat Potenziale in den Prozessen Angebotserstellung dargestellt und hier die Durchlaufzeit verkürzt.

 

Abschluss und Ausblick

Die Abwicklung mit dem Partnerunternehmen brachte einiges an neuen Perspektiven und Blickweisen, insbesondere auch im Hinblick auf Digitalisierung, sodass T.I.P.S. im Gesamten davon profitieren kann.

Es wird bereits im Rahmen eines laufenden Projektes das gesamte Konzept entsprechend den Erkenntnissen umgesetzt. Die in den Beratungen erworbenen Kompetenzen können hier zielgerichtet eingesetzt werden.

 

Success Story „Neptun Data Processing GmbH“

🔧 Unternehmen: Neptun Data Processing GmbH

🏭 Kernkompetenzen: Die Neptun Data Processing GmbH, als »neptun.ai« bekannt, ist ein Spin-off der Universität Klagenfurt und entwickelt mit »HeadlineHunter« das weltweit erste, auf vertrauenswürdiger generativer KI basierende Trendanalyse-Webservice. HeadlineHunter ermöglicht Unternehmenskunden das automatisierte Erfassen, das durch KI unterstützte Auswerten sowie das objektive Reporten von aktuellen Trends.

📋 Projekt: Gesamtheitlichen Strategie zur Automatisierung und Digitalisierung des Backends

🗓️ Zeitraum: 7 Monate

 

Projektbeschreibung, Ziele und Herausforderungen

Im Rahmen des Projekts wurde eine gesamtheitliche Strategie zur vollständigen Automatisierung und Digitalisierung wesentlicher Backendkomponenten des Trendanalyse-Systems HeadlineHunter entwickelt. 

 

Konkretes Ziel war die Erarbeitung einer Strategie zur Digitalisierung und Automatisierung des äußerst sicherheitssensiblen User-Passwort-Managements sowie des Backend-Account-Managements. Wesentliche Herausforderungen lagen in der umfassenden Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten und der innovativen Einbindung von generativer KI. 

 

Umsetzung und Erfahrungen

Meilensteine im sehr strukturiert angelegten Projekt waren etwa die IST-Analyse + Sicherheitsbewertung, die iterative Konzeptionalisierung von User-Interface-Mockups und die Einarbeitung von Accessibility-Aspekten für eine angemessene Barrierefreiheit.

Wesentliche Herausforderungen lagen in der umfassenden Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten und der innovativen Einbindung von generativer KI. Ein integrativer Lösungsansatz wurde verfolgt. 

Die Zusammenarbeit mit den Beratern und dem SILICON ALPS Cluster lief äußerst komfortabel und reibungslos. Das war maßgeblich für den sehr positiven Projektoutput. Die Erwartungen wurden vollständig erfüllt. 

 

Ergebnisse und Impact

Erreichte Ziele: Die Erarbeitung einer Strategie zur Digitalisierung und Automatisierung des äußerst sicherheitssensiblen User-Passwort-Managements sowie des Backend-Account-Managements. 

Es gibt erheblich mehr Planungssicherheit für künftige Entwicklungsschritte zur Umsetzung der erarbeiteten Strategie.

Langfristig werden auch die User:innen durch neue Möglichkeiten und mehr Sicherheit vom Projekt profitieren. 

Durch die Projektergebnisse wird zukünftig beispielsweise unser Backend-Account-Management zur großen Teilen automatisiert werden, wodurch bisher aufwendige manuelle Prozesse wegfallen. Das steigert Effizienz und Produktivität. 

 

Abschluss und Ausblick

Durch die Beratungen wurde internes Know-how im Security- und Konzeptionalisierungsbereich geschaffen. Alle Erkenntnisse aus dem Projekt sollen zeitnah umgesetzt werden. Darauf aufbauend sind auch weitere Synergieeffekte zu erwarten. 

Success Story „LoconIQ R&D GmbH“

🔧 Unternehmen: LoconIQ R&D GmbH / Daniel Neuhold

🏭 Kernkompetenzen: LoconIQ ist ein Hightech-Start-up aus Kärnten, das sich auf präzise, UWB-basierte 3D-Lokalisierungssysteme spezialisiert hat. Die Kernkompetenz liegt in der Entwicklung innovativer, echtzeitfähiger Lösungen zur digitalen Verfolgung von Objekten und Prozessen – insbesondere im industriellen Umfeld.

📋 Projekt: Beratung zu innovativen Markteintritts- und Produkt-Strategien

🗓️ Zeitraum: 6 Monate (März – August 2024)

 

 

Projektbeschreibung, Ziele und Herausforderungen

Im Projekt wurde die Basis für ein neuartiges System zur digitalen Rückverfolgbarkeit über Unternehmensgrenzen hinweg erarbeitet – mit einem besonderen Fokus auf die Branchen Pharma und industrielle Prozessautomatisierung.

Ziel war es, ein ganzheitliches Konzept für Kompatibilität und Integration in komplexen industriellen Prozessen zu entwickeln. Die zentrale Herausforderung lag in der Vielzahl fragmentierter technischer und regulatorischer Standards, die harmonisiert und in ein umsetzbares Gesamtkonzept überführt werden mussten.

 

Umsetzungen und Erfahrungen

Ein zentraler Bestandteil des Projekts war die strukturierte Erhebung und Analyse relevanter Industriestandards – vor allem aus der Pharma-, Automobil- und Prozessautomatisierungsbranche.

Darauf folgte die Analyse interner Fertigungsprozesse sowie Anforderungen an Interoperabilität über Unternehmensgrenzen hinweg – unter Berücksichtigung von Software- und Hardwareaspekten.

Ein entscheidender Meilenstein war die Entwicklung eines modularen Kompatibilitätskonzepts, das als technische Grundlage für zukünftige Produktentwicklungen dient. Dieses Konzept wurde grafisch aufbereitet und bildet nun die Basis für die nächste Entwicklungsphase.

Die größte Herausforderung bestand darin, verschiedene Anforderungen technisch und regulatorisch sinnvoll zusammenzuführen – gelöst durch enge Zusammenarbeit mit Berater:innen und strukturierte Marktanalysen.

Die Zusammenarbeit mit dem SILICON ALPS Cluster verlief äußerst positiv – insbesondere durch die professionelle Projektstruktur und den Zugang zu branchenspezifischem Know-how.

Die Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern übertroffen – das Unternehmen konnte auf Basis der Ergebnisse bereits konkrete nächste Schritte planen.

 

Ergebnisse und Impact

  • Erreichte Ziele:
    Alle gesetzten Meilensteine wurden erfolgreich erreicht. Dazu gehören insbesondere die umfassende Dokumentation von Industriestandards und die Entwicklung eines modularen, integrationsfähigen Kompatibilitätskonzepts.
  • Veränderungen im Unternehmen: Das Projekt führte zu einer spürbaren Stärkung des F&E-Teams und zur Schärfung der internen Produktentwicklungsstrategie. Die Themen Rückverfolgbarkeit und Integration wurden wesentlich greifbarer und praxisnäher im Unternehmen verankert.
  • Langfristiger Impact:
    Das entwickelte Kompatibilitätskonzept fungiert als Innovationsplattform für zukünftige Produktfeatures. Die intensive Auseinandersetzung mit industriellen Standards hat das technologische Verständnis geschärft und die Innovationsfähigkeit nachhaltig gestärkt.
  • Produktivitätssteigerung:
    Die im Rahmen des Projekts durchgeführte Standardanalyse führte zu einer Optimierung des internen Requirement Engineering. Das spart Entwicklungszeit und erleichtert die Abstimmung mit potenziellen Partnerunternehmen.

 

Abschluss und Ausblick

Im Projektverlauf wurde aus einer abstrakten Idee ein tragfähiges Konzept mit Zukunftspotenzial – ein persönliches Highlight mit steiler Lernkurve, besonders im Bereich regulatorischer Anforderungen.

Der nächste Schritt ist bereits in Planung: Aktuell laufen Gespräche mit ersten Pilotkunden zur Entwicklung und Testung eines MVP. Ziel ist es, die erarbeiteten Konzepte in ein marktfähiges Traceability-System zu überführen und weiterzuentwickeln.

Success Story „CISC Semiconductor GmbH“

🔧 Unternehmen: CISC Semiconductor GmbH

🏭 Kernkompetenzen: CISC ist ein international ausgerichtetes und vielfach ausgezeichnetes Unternehmen, das wettbewerbsfähige und innovative Produkte und Technologien für das Design und die Verifikation von heterogenen, vernetzten, eingebetteten mikroelektronischen Systemen anbietet. Die CISC liefert weltweit sowohl Produkte als auch Ingenieurdienstleistungen an ihre Kunden, die in der Halbleiter-, Automobil-, drahtlosen Kommunikations- und RFID-Industrie vertreten sind.

📋 Projekt: Cyber Security Entwicklungs- und Office-Management-Strategie

🗓️ Zeitraum: Dezember 2023 – Juli 2024

 

Projektbeschreibung, Ziele und Herausforderungen

Das Projekt hatte zum Ziel, die Digitalisierung und Cyber Security im Unternehmen auf ein neues Level zu heben. Drei zentrale Arbeitspakete wurden umgesetzt:

  • Digitalisierung des Vertragsmanagements

  • Durchführung eines umfassenden Cybersecurity Assessments

  • Umsetzung gezielter Cyber Security Maßnahmen

Auf Basis eines bereits durchgeführten Assessments wurde ein IT-Resilienzplan erarbeitet – als Vorbereitung auf eine angestrebte NIS1-Zertifizierbarkeit. Parallel sollte das Vertragsmanagement durch digitale Prozesse und die Einführung digitaler Signaturen sicherer und effizienter gestaltet werden.

Herausforderungen lagen insbesondere in der Komplexität der NIS2-Vorgaben und der Integration neuer Systeme in bestehende Unternehmensprozesse.

 

Umsetzung und Erfahrungen

Digitalisierung des Vertragsmanagements (AP1):

  • Marktanalyse von über 10 digitalen Vertragsmanagement-Tools

  • Auswahl eines passenden Systems mit CRM- und Cloud-Anbindung

  • Begleitung bis zum Go-Live, inkl. Erstellung von User-Dokumentationen

Cybersecurity Assessment (AP2):

  • Analyse des Sicherheitsniveaus gemäß NIS2-Vorgaben

  • Priorisierung identifizierter Schwachstellen

  • Start-Readiness-Score: 41 % (Level C)

Cybersecurity Actions (AP3):

  • Umsetzung der Maßnahmen via ISMS-Plattform condignum

  • Aufbau eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS)

  • Erstellung eines IT-Sicherheits-Handbuchs

  • Finaler NIS2-Readiness-Score: 96 % (Level A)

Besondere Herausforderungen und Lösungsansätze
Die Komplexität der NIS2-Anforderungen wurde durch strukturierte Assessments, transparentes Maßnahmen-Tracking und die Nutzung der ISMS-Plattform condignum bewältigt. Die Integration neuer Prozesse in bestehende Strukturen gelang durch enge Zusammenarbeit mit der IT-Leitung und agiles Projektmanagement.
Für langfristige Nachhaltigkeit wurde eine prozessorientierte Dokumentation im firmeninternen Confluence aufgebaut.

 

Zusammenarbeit mit SAC, Beratern und anderen Beteiligten
Die Zusammenarbeit mit dem SILICON ALPS Cluster war durchgängig positiv, konstruktiv und unterstützend. Weber Consulting KG übernahm die fachliche Umsetzung und begleitete alle Phasen des Projekts mit hoher Qualität.
Regelmäßige Reviews und Meetings sicherten Fortschritt und Qualität.

 

Wurden Ihre Erwartungen im Verlauf des Projekts erfüllt?
Ja, alle Projektziele wurden termingerecht und inhaltlich vollständig erreicht.
Die Einführung eines digitalen Vertragsmanagements und die signifikante Verbesserung des Cybersecurity-Niveaus sprechen für den Erfolg des Projekts.
CISC verfügt nun über ein robustes ISMS, das zukünftigen Anforderungen gerecht wird.

 

Ergebnisse und Impact

Ziele und Kennzahlen:

  • NIS2 Readiness Score von 41 % auf 96 % gesteigert

  • Vollständiges digitales Vertragsmanagementsystem eingeführt

Veränderungen im Unternehmen:

  • Strukturierte Abläufe im Vertragsmanagement mit klar definierten Zugriffsrechten

  • Integration eines vollständigen ISMS inklusive Risiko- und Notfallmanagement

  • Dokumentation sicherheitsrelevanter Prozesse im Confluence

  • Stärkung des Sicherheitsbewusstseins im Team

  • Technische Maßnahmen zur Schwachstellenbehebung und Einführung eines kontinuierlichen Vulnerability Monitorings

Langfristige Auswirkungen:

  • Digitalisierung zentraler Geschäftsprozesse

  • Nachhaltige Sicherung der Compliance mit NIS2

  • Regelmäßige Updates und interne Audits sichern langfristige Standards

Effizienzsteigerung durch konkrete Beispiele:

  • Wegfall manueller Vertragsverwaltung durch Einführung eines Systems mit Suchfunktion, Nutzerrollen und Benachrichtigungen

  • Zentrale Übersicht über Cybersecurity-Maßnahmen für effizientere Teamkoordination

  • Schnellzugriff auf Dokumentation und Standards für alle Mitarbeitenden

Weitere Ergebnisse:

  • Maßnahmenliste mit aktuellem Status

  • Finaler Vulnerability Monitoring Bericht

  • NIS2 Readiness Report (finale Version)

  • Dokumentierte Prozesse für ISMS, Risk & Emergency Management

  • IT-Sicherheits-Handbuch verfügbar im firmeneigenen Confluence

 

Abschluss und Ausblick
Mit Projektabschluss hat CISC ein funktionierendes ISMS etabliert, das nicht nur das aktuelle Sicherheitsniveau nachhaltig sichert, sondern auch die Grundlage für eine schnelle Reaktion auf künftige Herausforderungen im Bereich Cybersecurity bildet.

Ein persönliches Highlight war die direkte Verknüpfung von digitalem Vertragsmanagement mit konkreten Sicherheitsanforderungen – ein ganzheitlicher, zukunftsorientierter Ansatz.

Pläne zur Weiterentwicklung bestehen bereits: Das bestehende ISMS wird kontinuierlich erweitert und optimiert – mit dem Ziel, langfristig eine umfassende Cyber-Resilienz im gesamten Unternehmen sicherzustellen.

Success Story „WILD Elektronik und Kunststoff GmbH & Co KG“

🔧 Unternehmen: WILD Elektronik und Kunststoff GmbH & Co KG 

🏭 Kernkompetenzen: Entwicklung und Produktion optomechatronischer Systeme  

📋 Projekt: Co2 Bilanzierung, Beratung zur Implementierung der CSRD Richtlinie, Erstellung eines Systems zur Sicherung und Dokumentation von Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards

 

Projektbeschreibung, Ziele und Herausforderungen

Die Seitens ESRS Richtlinien geforderten Schritte wie die Erhebung eines CO2 Footprints und die Umsetzung der CSRD Richtlinie erfordern eine aktive Begleitung der Organisation durch qualifizierte Stellen. Das durch dieses Projekt erlernten Vorgehensweisen und Standards sollen in weiterer Folge innerhalb der Organisation weiter betrieben werden. 

 

Umsetzung und Erfahrungen 

Die Erhebung des Footprints erforderte eine umfassende Vorbereitung der gesamten Organisation, um die geforderten Parameter zu erheben und zu bewerten. Bewusstseinsbildung zum Thema Nachhaltigkeit im Sinne eines umfassenden Begriffsverständnisses war essentiell.

 

Besondere Herausforderungen und Lösungsansätze 

Der gewählte Ansatz der Footprint Erhebung speziell hinsichtlich dem Scope 3 und die dazu erforderliche Kategorisierung der zugekauften Komponenten 

 

Zusammenarbeit mit SAC, Beratern und anderen Beteiligten 

Es erfolgte primär die Unterstützung durch eine auf Nachhaltigkeit fokussierte Beratungsorganisation bestehend aus Expert:innen aus der Praxis. 

 

Wurden Ihre Erwartungen im Verlauf des Projekts erfüllt? 

Die Erwartungen wurden voll erfüllt. Die in diesem Projekt gewählten Berater begleiten uns weiterhin. 

 

Ergebnisse und Impact 

Ziele und Kennzahlen:

Der CO2 Footprint wurde erhoben und die Basis für einen Dekarbonisierungsplan gelegt. Die Grundstruktur eines Nachhaltigkeitsberichtes wurde erarbeitet.
Veränderungen im Unternehmen:

  • Bewusstseinsbildung für Nachhaltigkeit, Abbau von Widerständen

Langfristige Auswirkungen auf Digitalisierung/Nachhaltigkeit:

  • Erfüllung der Anforderungen aus ESRS wird ermöglicht, die digitalisierte Erfassung der Kennzahlen wurde vorbereitet

 

Abschluss und Ausblick  

Durch die externe Begleitung konnte die komplexe Materie der ESRS, oder European Sustainability Reporting Standards,in Umsetzung gebracht werden und ein Prozess zur Erhebung des CO2 Footprints geschaffen werden.

Die Erarbeitung eines Dekarbonisierungsplanes wurde bereits gestartet.

Success Story „Ortner Cleanroom Engineering GmbH“

🔧 Unternehmen: Ortner Cleanroom Engineering GmbH

🏭 Unternehmensgegenstand und Kernkompetenzen:

Die Ortner GmbH ist ein international agierendes Industrieunternehmen mit Sitz in Villach, Österreich. Als innovativer Lösungsanbieter haben wir uns auf Planung, Bau und Management von Anlagen und Geräten spezialisiert, die höchste Anforderungen an partikuläre und mikrobiologische Reinheit stellen. In diesem Bereich fertigen wir unter anderem Personen- und Materialschleusen, Isolatoren und Dekontaminationssysteme für industrielle Fertigungen und besonders anspruchsvolle Umgebungen in Forschungseinrichtungen, medizinischen Einrichtungen, in der Lebensmittel- und Halbleiterindustrie. Darüber hinaus bieten wir einen umfangreichen Service – von Planung, Fertigung, Inbetriebnahme bis zu Wartungsarbeiten und Dekontamination.

 

Als modernes Industrieunternehmen leben wir von Innovation. Unseren hohen Qualitätsanspruch stellen wir durch eine eigene Fertigung in Kärnten sicher.

 

Um beides auch künftig zu gewähren, gehen bei uns digitale und regenerative Transformation Hand in Hand:

  • Fortschrittliche Datenaufbereitungssysteme zur kontinuierlichen Optimierung der Maschinen- und Systemperformance
  • Umfassendes PLM-System (Product Life Cycle Management) für eine präzise
    Nachvollziehbarkeit sämtlicher Prozesse
  • BIM-Modelle und digitale Zwillinge für eine noch effizientere Planung und Wartung der Anlagen
  • Durchdachte Kreislaufwirtschaftskonzepte
  • Transparenz in unserer Lieferkette und Lieferantenauswahl auch nach Nachhaltigkeitskriterien
  • Ausgereifte Energiemanagementsysteme, die nicht nur den Betrieb der Anlagen nachhaltig gestalten, sondern auch den Energieverbrauch optimieren und die Ressourcennutzung maximieren

 

Als werteorientiertes Unternehmen stellen wir bewusst und von Anfang an eine Wertschöpfung in der Region und möglichst kurze Lieferketten für die zentralen Märkte sicher.

 

Projektbeschreibung, Ziele und Herausforderungen

Ziel des Unternehmens ist es, künftig regenerativ zu wirtschaften. Um den Weg dorthin mit realistischen, messbaren Zielen und konkrete Wege & Maßnahmen zur
Dekarbonisierung gemäß des Pariser Klimaabkommens definieren zu können, brauchte es ein klares Verständnis des Status quo.

 

Im Themenbereich Nachhaltigkeit (ökonomisch, ökologisch & sozial) sollten folgende Beratungsleistungen erbracht werden:

  • Emissionsbilanz / Erhebung des Status quo an THG Emissionen, Scope 1, 2 & 3
  • Durchführung einer CSRD konformen Wesentlichkeitsanalyse

 

Ganz konkret ging es darum, zunächst unseren Status quo zu verstehen: Wo stehen wir in Sachen Emissionen, wie hoch ist der Ökologische Fußabdruck unseres Unternehmens? Welches sind unsere wichtigsten Hebel & Stellschrauben für Nachhaltigkeitsaktivitäten?

 

Und zwar in unserem Kerngeschäft und unserer Wertschöpfungskette. Grundsätzlich unterstützen wir die Ziele des Pariser Klimagipfels, die SDGs und den Green Deal der EU. Daher war es uns wichtig, CSRD-konform vorzugehen, auch wenn wir, Stand Herbst 2023, selbst vorerst nicht berichtspflichtig sein würden. Es ging (und geht) uns weniger um Berichterstattung sondern ums TUN. Wir wollen Teil der Lösung sein und zukunftsfähig bleiben.

 

Als Teil der Lieferkette berichtspflichtiger Kunden wollten wir dennoch frühestmöglich und transparent relevante Zahlen, Daten & Fakten vorweisen können. In einem Folgeprojekt beschäftigten wir uns anschließend mit dem Ökologischen Fußabdruck eines unserer Produkte. U. a. als Vorbereitung für Zirkuläres Wirtschaften und den Digitalen Produktpass.

 

Umsetzung und Erfahrungen

  • Kick off- und Abschluss Workshops mit GF und Abteilungsleitenden
  • Analyse der Wertschöpfungskette
  • Stakeholder Interviews
  • IROs
  • Doppelte Wesentlichkeitsanalyse
  • THG Bilanz mit Betrachtung einzelner Umweltaspekte (Wasser, Böden, Luft)

 

Besondere Herausforderungen und Lösungsansätze

  • Teilweise fehlende Verfügbarkeit von Daten, Mischung aus Primär- und Sekundärdaten/ausgabenbasierten und Durchschnittsdaten

 

Zusammenarbeit mit SAC, Beratern und anderen Beteiligten

Hervorragende Zusammenarbeit mit dem SAC sowie unseren Beratern vom Fraunhofer Institut. 😍 In drei Worten: Angenehm. Professionell. Unkompliziert.

 

Besonders hervorzuheben ist, dass es uns als Unternehmen denkbar einfach gemacht wurde, diese wertvolle Förderung in Anspruch nehmen zu können. Unser Aufwand beschränkte sich in erster Linie auf Inhaltliches, fachlichen Input. Alles „Bürokratische“ wurde uns von unserem SAC Projektbetreuer verlässlich abgenommen.

 

Wurden Ihre Erwartungen im Verlauf des Projekts erfüllt?

Definitiv übertroffen. Trotz der Zusicherung zu Beginn, alles ganz unbürokratisch und einfach, blieb eine leise Skepsis. Völlig unbegründet. Und vor allem: wir konnten dank der umfangreichen Förderung zur rechten Zeit wichtige Voraussetzungen für unseren weiteren Nachhaltigkeits-Weg erarbeiten und internes Know-how aufbauen. Und zwar fundiert und perfekt auf uns zugeschnitten. Insofern: DANKE! Und gerne wieder 🙂

 

Ergebnisse und Impact

  • Klares Verständnis des Status quos, unserer Emissionen und größten Hebel und
    Stellschrauben. Scope 1, 2 und 3-Emissionen. THG Bilanz nach GHG Protocol.
    Doppelte Wesentlichkeitsanalyse, CSRD konform. Bewusstsein, welche Daten künftig
  • Bei der intensiven Auseinandersetzung im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse wurden uns mögliche Auswirkungen & Risiken unseres Tuns noch bewusster. Vor allem aber auch Chancen, die sich im Rahmen eines Umdenkens hin zu Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung ergeben. Im intensiven, bereichsübergreifenden Austausch – unterstützt durch unseren Projektpartner – zeigte sich deutlich (und wenig überraschend): unser größter Hebel sind unsere eingesetzten Rohstoffe und die Langlebigkeit unserer Produkte.
  • Wertvolle Untermauerung für eine unserer vier strategischen Stoßrichtungen:
    Regenerative Transformation. Sowie für unseren Dekarbonisierungspfad und
    Transitionsplan.

 

Abschluss und Ausblick

Bestärkung & Bewusstsein

Das bessere Verständnis des Status quo, die Diskussionen im Rahmen der beiden Förderprojekte (CCF und PEF) haben uns klar bestärkt, auf dem richtigen Weg zu sein
mit unserer strategischen Entscheidung in Richtung Nachhaltigkeit und regenerative Transformation. Die sich zudem hervorragend mit der Innovations-DNA unseres
Unternehmens verträgt. Ein erstes neues Geschäftsfeld ist bereits in der Umsetzung, weitere werden folgen.

 

Aber auch: kein zukunftsfähiger wirtschaftlicher Erfolg ohne intakte Natur.

Das war u. a. der Grund, nicht nur einen klassischen CO2-Fußabdruck zu berechnen, sondern einen weiter gehenden Ökologischen Fußabdruck in einem Folgeprojekt. Und
auch bei Wesentlichkeitsanalyse und Treibhausgas-Bilanz schauten wir uns explizit das Thema Biodiversität an (also die Artenvielfalt, die genetische Vielfalt der Arten und die
Vielfalt der Ökosysteme).

 

ESG ist gekommen um zu bleiben. Die regenerative Transformation hin zu zirkulärem Wirtschaften und unser Anspruch, klimapositiv zu werden (Mehr geben als Nehmen)
ist ein Marathon. Und wird uns in den kommenden Jahren nicht als Projekt sondern übergreifend in all unseren Unternehmensbereichen und Prozessen beschäftigen. Die Erhebung unseres Corporate- und Produkt Fußabdruckes, die erste THG Bilanz und insbesondere die Wesentlichkeitsanalyse waren eine wichtige Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens.

Success Story „Himmelsbach GmbH“

🔧 Unternehmen: Himmelsbach GmbH

🏭 Unternehmensgegenstand und Kernkompetenzen:

Seit mehr als 50 Jahren befassen wir uns als Familienunternehmen in 3. Generation mit der Erforschung von geologischen und elektromagnetischen Störzonen, ihrer Wirkung auf den Organismus und ihre Neutralisation. Wir beschäftigen uns mit der Auswirkung von Erdstrahlen, Mobilfunksendeanlagen, Handy, WLAN und technischen Einflüssen auf den Menschen und forschen am Puls der Erde. Unser Ziel ist es, uraltes Wissen in die moderne, technisierte Welt zu integrieren, um damit störzonenfreie Umgebung trotz Technik zu ermöglichen.

 

Projektbeschreibung, Ziele und Herausforderungen

Im Mittelpunkt steht eine umfassende Digitalisierungsberatung, die dabei helfen soll, eine klare Strategie zu entwickeln und moderne digitale Lösungen sinnvoll im Unternehmen einzusetzen. Ziel ist es, interne Abläufe zu verbessern, den Vertrieb digital weiterzuentwickeln und neue, datenbasierte Geschäftsmodelle zu erschließen. Mit den Ergebnissen der Beratung soll eine nachhaltige Grundlage geschaffen werden, um effizienter zu arbeiten, neue Umsatzpotenziale zu nutzen und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

 

Ziele uns Herausforderungen des Projekts:

  • Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie
  • Digitale Vertriebslösungen, um Kunden besser zu erreichen
  • Aufbau digitaler Geschäftsmodelle, um neue Märkte und Zielgruppen zu erschließen
  • Optimierung interner Prozesse, um Ressourcen zu sparen und Effizienz zu steigern

 

Zusammenarbeit mit SAC, Berater:innen und anderen Beteiligten

Die Zusammenarbeit war mehr als zufriedenstellend, die Expertise vom Team hat uns überzeugt und wir wurden sehr gut begleitet.

 

Wurden Ihre Erwartungen im Verlauf des Projekts erfüllt?

Auf jeden Fall, wir wurden bestens beraten und konnten uns von der dynamischen Herangehensweise des Aberjung-Teams inspirieren lassen.

 

Ergebnisse und Impact

  • Die Innovationsstrategie gibt uns den Überblick zu möglichen Digitalisierungs-Maßnahmen und Arbeitspaketen der nächsten Jahre. Das neu entwickelte Geschäftsmodell hilft uns, im Vertrieb und der Kundenbetreuung digitaler zu werden. Damit wird auch der Ausbau von skalierbaren Zusatzprodukten möglich sein.
  • Alle internen Prozesse wurden noch einmal geprüft und neu durchdacht. Wichtig war dabei die Integration der Fernwartung unserer Neutralisationsgeräte in unser bestehendes System. Hilfreich war für uns, den Umstieg von analogen Serviceterminen vor Ort beim Kunden zur digitalen Fernwartungsmöglichkeit strategisch zu betrachten und die Umsetzungsmöglichkeiten auszuarbeiten.
  • Das digitale Büro wird einen weiteren Schritt ausgebaut und mit der geplanten Geräteverwaltung über eine interne Plattform wird eine Fernwartung der Geräte möglich sein. Gleichzeitig wird uns die Digitalisierung mit den geplanten Vertriebsmodellen bei der Akquise und der Kundenbetreuung unterstützen.

 

Abschluss und Ausblick

Persönliche Highlights und Lernerfahrungen

Durch die Beratung konnten wir selbst wieder neue Perspektiven einnehmen, die uns spannende Erkenntnisse im Beratungsprozess ermöglichten. Es hat sich für uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und im Zeitalter der Digitalisierung schon gut angekommen sind. Die Beratung hat uns bestärkt, weitere strategische Schritte zu setzen, um uns noch besser in der High-Tech-Ära zu positionieren.

Success Story „Four Panels GmbH“

Coming soon.

Success Story „comprei Reinraum-Handel und Schulungs GesmbH“

🔧 Unternehmen: comprei Reinraum-Handel und Schulungs GmbH

🏭 Unternehmensgegenstand und Kernkompetenzen:

Die comprei Reinraum-Handel und Schulungs GmbH ist ein führendes österreichisches Unternehmen im Bereich Reinraumausbildung, Reinraumdienstleistungen und Handel mit Reinraumzubehör. Seit rund 25 Jahren unterstützt comprei Kunden aus stark regulierten Branchen wie Pharma, Mikroelektronik und Medizintechnik bei der Einhaltung höchster Anforderungen an Kontaminationskontrolle, Qualität und Sicherheit.

 

Die Kernkompetenzen liegen in der Kombination aus praxisnaher Ausbildung, operativen Reinraumdienstleistungen sowie geprüften Produkten und Lösungen. Ergänzt wird dies durch einen ganzheitlichen Managementansatz mit zertifizierten Systemen nach ISO 9001, ISO 21001 und ISO 29993.

 

Als wachsendes, digital aufgestelltes Unternehmen mit rund 120 Mitarbeitenden ist Informationssicherheit ein zentraler strategischer Erfolgsfaktor – sowohl zum Schutz sensibler Daten als auch zur Sicherstellung von Resilienz, Vertrauen und Zukunftsfähigkeit.

 

Projektbeschreibung, Ziele und Herausforderungen

Im Rahmen des SAC wurde ein Beratungsprojekt mit Fokus auf Informationssicherheit und digitale Resilienz umgesetzt. Ziel war der strukturierte Aufbau eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) sowie die frühzeitige Vorbereitung auf die Anforderungen der NIS-2-Richtlinie.

 

Im Zentrum stand die Entwicklung eines ganzheitlichen Cyber Resilience Plans, der technische, organisatorische und menschliche Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Informationssicherheit sollte dabei nicht als isoliertes IT- oder Compliance-Thema verstanden werden, sondern als integraler Bestandteil von Qualität, Führung und Unternehmenskultur.

 

Die größte Herausforderung bestand darin, regulatorische Anforderungen praxisnah umzusetzen, Risiken systematisch zu identifizieren, Verantwortlichkeiten klar zu definieren und Mitarbeitende aktiv einzubinden. Nachhaltige Informationssicherheit sollte durch Bewusstsein, Klarheit und gelebte Verantwortung entstehen.

 

Das Projekt wurde über mehrere Monate entlang eines klar strukturierten Ablaufs umgesetzt – von der Analyse über die Konzeption bis hin zur Integration in bestehende Managementsysteme und zur internen Verankerung.

 

Umsetzung und Erfahrungen

Zentrale Schritte und Meilensteine im Projekt waren:

 

  • Entwicklung eines ganzheitlichen Cyber Resilience Plans

  • Definition klarer Rollen und Verantwortlichkeiten im Bereich Informationssicherheit

  • ISO-27001-konforme Dokumentation wesentlicher Prozesse

  • Sensibilisierung der Mitarbeitenden und verständliche Kommunikation von Informationssicherheit als gemeinsame Aufgabe

 

Eine besondere Herausforderung bestand darin, Informationssicherheit nicht als Bürokratieprojekt, sondern als unternehmerischen Mehrwert zu positionieren. Dies wurde durch schlanke, praxisnahe Prozesse und die enge Verknüpfung mit Qualität, Kundenvertrauen und Business Continuity erreicht.

 

Die Zusammenarbeit mit dem SAC und den beteiligten Berater:innen wurde als professionell, partnerschaftlich und sehr praxisnah erlebt. Besonders hervorgehoben wurde die unkomplizierte Förderabwicklung und die Begleitung auf Augenhöhe.

Die Erwartungen an das Projekt wurden klar übertroffen. Statt reiner Compliance entstand ein tragfähiges Fundament für Informationssicherheit, das langfristig wirkt und strategisch verankert ist.

 

Ergebnisse und Impact

Durch das Projekt wurden klare Strukturen für Informationssicherheit und Business Continuity geschaffen, Risiken systematisch reduziert und Prozesse professionalisiert.

 

Gleichzeitig zeigte sich ein deutlicher kultureller Effekt: Mitarbeitende sind heute stärker sensibilisiert und verstehen ihren eigenen Beitrag zur Informationssicherheit. Das Projekt stärkt nachhaltig das Vertrauen von Kunden und Partnern und macht Informationssicherheit zu einem echten Qualitäts- und Vertrauensmerkmal.

 

Abschluss und Ausblick

Langfristig bildet das aufgebaute ISMS eine skalierbare Grundlage für weiteres Wachstum, Digitalisierung und neue regulatorische Anforderungen. Auf den Ergebnissen wird aktiv aufgebaut – etwa durch vertiefende Schulungen, regelmäßige Reviews und die weitere Integration von Informationssicherheit in strategische Entscheidungsprozesse.

 

Das Projekt war kein Abschluss, sondern ein zentraler Startpunkt für eine dauerhaft sichere, resiliente und zukunftsfähige Organisation.

Success Story „Springer Maschinenfabrik GmbH“

🔧 Unternehmen: Springer Maschinenfabrik GmbH

🏭 Unternehmensgegenstand und Kernkompetenzen:

SPRINGER ist die Nummer 1 bei innovativen Lösungen für die Holzindustrie – weltweit.

 

Vom Transportieren, Sortieren und Qualifizieren von Holz bis hin zur Automation: SPRINGER steht für höchste Qualität und innovative, maßgeschneiderte Lösungen in der Holzindustrie. Unsere Produkte werden mit größter Sorgfalt und Präzision hergestellt. Sie sind effizient, nachhaltig und am neuesten Stand der Technologie.

 

Projektbeschreibung, Ziele und Herausforderungen

Das Beratungsprojekt trägt den Titel „Nachhaltigkeitspotenziale durch RFID in Produktion & Lieferkette“ und wurde im Rahmen der Förderaktion Silicon Alps Peak Performer für die Springer Maschinenfabrik GmbH durchgeführt.

 

Ziel des Projekts war es, die bestehenden Produktions‑ und Logistikprozesse am Standort Friesach zu analysieren und ein Grobkonzept für eine RFID‑gestützte Transportsteuerung zu erarbeiten. Die Beratenden untersuchten, wie der kombinierte Einsatz von RFID‑Tags, QR‑/Barcodes sowie Ortungstechnologien (ZOMOFI‑Beacons und DGPS) eine nahtlose Nachverfolgbarkeit der innerbetrieblichen Materialflüsse ermöglicht und gleichzeitig Ressourcen schont.

 

Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die Einbindung des bestehenden ERP‑Systems ap+ gelegt, das weiterhin die führende Materialwirtschaft bildet, während das TAGpilot‑System die operative Steuerung der Transportaufträge übernimmt.

 

Umsetzung und Erfahrungen

Die Umsetzung orientierte sich an den im Leistungskatalog definierten Arbeitspaketen und den Meilensteinen der Grobkonzeption:

 

  • Kick‑off und Prozessanalyse (AP 1): In Interviews und Begehungen wurden die bestehenden Produktions‑ und Logistikprozesse erfasst und hinsichtlich Ressourcenverbrauch und Fehlerquellen analysiert. Ökologisch relevante Schwachstellen entlang der Lieferkette wurden dokumentiert.
  • Technologieeinschätzung und Systemdesign (AP 2): Basierend auf den Analyseergebnissen wurden RFID‑Technologieoptionen bewertet, einschlägige Lesegeräte und Kennzeichnungslösungen verglichen und mögliche Einsatzfelder im Unternehmen identifiziert. Risiken und Rahmenbedingungen (z. B. Datenschutz, Materialkompatibilität) wurden diskutiert.
  • Potenzialabschätzung und Szenarien (AP 3): Anwendungsfälle und „Was‑wäre‑wenn‑Szenarien“ wurden entwickelt, um die zu erwartenden Ressourceneinsparungen (Material, Energie, Zeit) zu quantifizieren und ökologische Wirkungen wie CO₂‑Reduktionen abzuschätzen.
  • Erarbeitung eines nachhaltigen Umsetzungskonzepts (AP 4): Ein stufenweises Vorgehen für die RFID‑Integration wurde entworfen. Dieses Konzept definierte Pilotbereiche, Prioritäten, Quick‑Wins und schlug organisatorische Maßnahmen, Change‑Management‑Schritte sowie ein Budget‑ und Zeitgerüst vor.

 

Endbericht und Schlussreview (AP 5): Die Ergebnisse wurden in einem Endbericht zusammengefasst und mit dem Leistungsempfänger sowie dem SILICON ALPS Cluster abgestimmt. Zum Abschluss wurden offene Fragen und nächste Schritte definiert.

 

Besondere Herausforderungen und Lösungsansätze

  • Integration unterschiedlicher Technologien: Die Kombination von RFID‑Tags, QR‑/Barcodes, ZOMOFI‑Beacons und DGPS erforderte eine präzise Systemarchitektur. Die Berater:innen entwickelten daher ein einheitliches Datenmodell und definierten klare Schnittstellen zwischen dem ERP‑System ap+, der TAGpilot‑Plattform und den Fahrzeug‑Terminals.
  • Heterogene Transportmittel und Lagerbereiche: Stapler, elektrische Hubwagen und mobile Geräte mussten gleichermaßen unterstützt werden, sowohl im Innen‑ als auch im Außenbereich. Lösungsansätze waren der Einsatz von passiven RFID‑Lagerplatz‑ und Boden‑Tags, ZOMOFI‑Beacons für Hallenzonen und DGPS zur Positionsbestimmung im Freien. So konnte jeder Transport automatisch erfasst und dem richtigen Lagerort zugeordnet werden.
  • Akzeptanz und Change‑Management: Da die Einführung der RFID‑gestützten Transportsteuerung einen tiefgreifenden Wandel von gewohnten papierbasierten Prozessen bedeutete, wurden Schulungen und Workshops durchgeführt. Intuitive Benutzeroberflächen für Stapler‑Terminals und mobile Geräte unterstützten die Mitarbeitenden und trugen zu einer hohen Akzeptanz bei.

 

Datenqualität und Nachhaltigkeit: Um ökologische Effekte sichtbar zu machen, wurde besonderes Augenmerk auf die Erhebung konsistenter Daten gelegt. Die systematische Dokumentation der Ist‑Prozesse ermöglichte eine belastbare Abschätzung von Ressourceneinsparungen.

 

Ergebnisse und Impact

Die Springer Maschinenfabrik verfügt nun über ein umfassendes Grobkonzept für die Digitalisierung der Intralogistik. Dieses umfasst eine übersichtliche Lagerstruktur mit RFID‑Lagerplatz‑ und Boden‑Tags, definierte Zonen im Innen‑ und Außenbereich sowie klare Abläufe für Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung und Umlagerungen. Die Mitarbeitenden sind auf die neuen Prozesse vorbereitet, und die Systemlandschaft (ERP ap+, TAGpilot‑Server, mobile Apps) ist beschrieben.

 

Abschluss und Ausblick

Ein Highlight des Projekts war die Erkenntnis, wie stark sich digitale Technologien auf die Nachhaltigkeit auswirken können. Die Kombination aus RFID, QR‑Codes, ZOMOFI‑Beacons und DGPS war technisch anspruchsvoll, zeigte aber, dass sich präzise Ortung und automatische Identifikation nahtlos in die bestehende ERP‑Landschaft integrieren lassen. Die Beteiligten lernten, dass erfolgreiche Digitalisierung nicht allein eine Frage der Technologie ist, sondern vor allem von der Einbindung der Mitarbeitenden und einem sorgfältigen Change‑Management abhängt. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Silicon Alps Cluster, den Beratern und dem Team der Springer Maschinenfabrik wurde als sehr positiv empfunden.

 

Gibt es bereits Pläne, auf den Ergebnissen des Projekts aufzubauen?

Ja. Das Grobkonzept dient als Grundlage für die nächste Phase, in der die vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden sollen. Geplant sind Pilotinstallationen von RFID‑Tags und ZOMOFI‑Beacons in ausgewählten Hallenbereichen sowie die Beschaffung der erforderlichen Hardware für Stapler, Hubwagen und mobile Geräte. Parallel soll die TAGpilot‑Plattform implementiert und die Schnittstelle zum ERP ap+ aufgebaut werden. Langfristig plant die Springer Maschinenfabrik, die digitale Transportsteuerung auf weitere Bereiche auszudehnen und die durch die Beratung identifizierten Nachhaltigkeitspotenziale konsequent zu heben.

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Ihr Ansprechpartner

Portraitfoto von BR im Foyer des SAC

Benjamin Rammel, MSc MSc

Business Development & Innovation Manager

As part of the SILICON ALPS Cluster, I’m responsible for the Area of Excellence Power Electronics connecting industry, research, and start-ups to shape the technologies of tomorrow. My work focuses on strategic project development, technology scouting, and innovation management, including the EFRE-funded Peak Performer Kärnten program and the FFG flagship project Shared Charging.
With a background in Sustainable Management and Industrial Ecology and several years of experience in business development, project management, and innovation strategy, I bring an integrated view on business, technology, and sustainability to every collaboration.

“Good communication is the bridge between confusion and clarity – and there’s no bridge that cannot be built.”

 

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