Emergency-Call zur Erforschung von COVID-19 im Zuge des Ausbruchs von Sars-CoV-2

KLIPHA-COVID19: Förderung von Unternehmensprojekten und Klinischen Studien

Aufgrund des gegenwärtigen Ausbruchs des Corona-Virus Sars-CoV-2 stellen das BMDW und BMK kurzfristig 26 Mio. Euro über die FFG bereit. Die FFG wickelt den Emergency-Call in einem beschleunigten Verfahren ab. Die geplanten Projekte sollen rasch umgesetzt werden können (Entwicklungszeitraum kleiner/gleich 12 Monate). Deadline für die Einreichung von Projekten ist der 8. April 2020 (für kurzfristige Entscheidungen) und der 11. Mai 2020 (für zusätzliche Anträge und Förderentscheidungen). Die FFG garantiert für beide Einreichfristen eine zügige Evaluierung.

Zielgruppe

Antragsberechtigt sind österreichische Unternehmen, die ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gemäß Ausschreibungsleitfaden KLIPHA-COVID19 planen.

Details

Gefördert werden F&E-Projekte von österreichischen Unternehmen und klinische Studien, die sich mit folgenden Themen rund um das Corona-Virus beschäftigen und rasch umsetzbar sind:

  • die Biologie des Virus und seine Übertragung;
  • Infektionsprävention und -kontrolle;
  • Forschung und Entwicklung von Medikamenten und anderen Therapieverfahren sowie die Entwicklung neuer diagnostischer Ansätze;
  • Planung und Durchführung von klinischen Studien.

NEU: Zusätzlich zu den oben genannten „klassische“ Arzneimittel-, Diagnostik- und Präventionsprojekten können F&E-Einzelprojekte in den Bereichen Alternative und innovative, industrielle Fertigungsstrategien in medizinisch kritischen Bereichen unterstützt werden (zB Schutzbekleidung). Die Ausschreibung betrifft auch bei der Fertigung von medizinischen Geräten oder Schutzausrüstung die Forschungs- und Entwicklungsaspekte (siehe FAQs zum Emergency-Call).

 

Alle weitere Infos finden Sie unter:

https://www.ffg.at/ausschreibung/emergencycall-covid-19