Eröffnungsfeier

Silicon Alps Cluster

Unsere Eröffnungsfeier am 22. Februar 2017 war ein voller Erfolg. Viele Gäste netzwerkten bis spät am Abend und kosteten von dem sehr guten Buffet und der angenehmen Atmosphäre…

Leinen los für Silicon Alps.

In Villach setzt der Mikroelektronik-Cluster für Kärnten und Steiermark Segel und nimmt Fahrt auf.

Schauplatz Technologiepark Villach im Ortsteil St. Magdalen. Die modernen Gebäude, die etwa 60 erfolgreichen Unternehmen eine Heimat und mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Arbeitsplatz bieten, stehen auf wirtschaftsgeschichtlichem Boden. Hier befand sich eines der größten Zellstoffwerke Österreichs. In den 1980er-Jahren war dessen Zeit vorbei und alle Sanierungsversuche scheiterten. Es war der Anfang einer Zeitenwende für die Stadt. Weg von der traditionellen Industrie, hin zum breit gefächerten Hightech-Standort.

Hightech-Standort
Daran erinnerte Villachs Bürgermeister Günther Albel am 22. Februar 2017 bei der offiziellen Kick-off-Veranstaltung des neuesten Mieters im Technologiepark: des Mikroelektronik-Clusters für Kärnten und die Steiermark Silicon Alps. Dass die Zentrale dieses Hightech-Netzwerkes in Villach steht, ist kein Zufall. Mehr als die Hälfte aller Patente, die in Kärnten angemeldet werden, kommen aus dieser Stadt. Südösterreich ist ein Hotspot der Mikroelektronik weltweit und Villach eines der Zentren. Die Hauptaufgabe von Silicon Alps ist es, diese Südachse weiterzuentwickeln, wie der steirische Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann betont. Helfen wird dabei auch ein mit vier Millionen Euro dotierter Projekt-Call für Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich Mikroelektronik ab April 2014.

Wertschöpfung für alle
Eine der Hauptaufgaben von Silicon Alps ist der Ausbau der Mikroelektronik-Kompetenz in der Spitze durch die Hightech-Betriebe und in die Breite durch die optimale Ausschöpfung der gesamten Wertschöpfungskette, umriss die Technologiereferentin des Landes Kärnten, Gaby Schaunig. Landeshauptmann Peter Kaiser strich die Bedeutung der Branche für die Menschen in der Region heraus. „Gesellschaft 4.0“ nennt er die gemeinsame Fokussierung aller Verantwortlichen von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam auf neue Perspektiven und positive Entwicklungen für die Menschen im Land. Auch das ist eine der Aufgaben des Clusters.

Synergien nutzen
Silicon-Alps-Geschäftsführer Günther Lackner vergleicht seinen Cluster mit einem Schiff, das nun voll ausgestattet und auf Kurs ist. Und der Kurs stimmt. Seit dem offiziellen Start im Dezember 2016 haben bereits über 60 Mitglieder angeheuert. Und laufend kommen neue dazu. Von Hightech-Industriebetrieb bis zu Forschungsunternehmen und Universitäten sind die relevanten Player der Branche vertreten. Sie alle profitieren vom Cluster. Die Unternehmen können Synergien untereinander nutzen, vom Know-how der Forschungseinrichtungen profitieren und sich so einen Marktvorsprung sichern. Die Forschungseinrichtungen wiederum bekommen Aufträge und somit Mittel für ihre Forschungen von den Unternehmen und können durch das Wissen der Unternehmen besser an marktrelevanten Entwicklungen teilhaben.

Erfolgreiche Zukunft
Die Crew der Silicon Alps hat dabei eine klare Mission: Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsleistung der Cluster-Mitglieder, Erhöhung der Wertschöpfung in Kärnten und der Steiermark, Verstärkung der internationalen Sichtbarkeit von Südösterreich als Hightech-Region und Attraktivierung des Standortes für Gründungen und Betriebsansiedelungen. Der Cluster ist das „Baby“ von Wirtschaft und Wissenschaft, von privater und öffentlicher Hand. Die Eigentümer des Clusters sind derzeit noch gemischt: die Industriellenvereinigungen von Steiermark und Kärnten, Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds KWF und Steirische Wirtschaftsförderung SFG sind die Eigentümer der öffentlichen Hand. Private Gesellschafter sind Infineon, Reinraum Ortner, AT&S, AVL List, NXP Semiconductors, EPCOS, CISC und der US-Halbleitergigant Intel. Langfristig werden sich die Gesellschafter der öffentlichen Hand schrittweise zurückziehen, und der Cluster wird als rein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft segeln.