Der Standort

Mikroelektronik in Österreich

Im Kontext der europäischen Mikroelektronikindustrie verfügt der Industriestandort Österreich über ein hoch entwickeltes Industrieprofil, das auch wesentliche Beiträge zur Erreichung der europäischen Ziele im Bereich der mikro- und nanoelektronischen Komponenten und Systeme leistet. In Österreich sind drei Integrated Device Manufacturers (IDM) angesiedelt, davon zwei mit lokalen Produktionskapazitäten. Zudem finden sich einige international führende Ausrüsterunternehmen, starke Nischenplayer im Software- und Elektronikbereich, mehrere kleinere bis mittelgroße Forschungszentren und Clusterorganisationen sowie einige spezialisierte Universitätsinstitute am Standort. Komplettiert wird dieses Bild durch starke Anwenderindustrien (vor allem im Automotive-, Aeronautik- und Rail-Bereich), wodurch eine vertikale Integration innovativer mikroelektronischer Lö­sungen in hochentwickelte Wertschöpfungsketten vor Ort unterstützt wird. Diese Unternehmen beschäftigen in Österreich zwischen 23 Tsd. und 30 Tsd. MitarbeiterInnen bzw. 35 Tsd. bis 46 Tsd. MitarbeiterInnen weltweit. Werden die relevan­ten Wertschöpfungsketten der ECSEL-Austria Zielgruppe mit einbezogen, dürften in Österreich zwischen direkt und indirekt 65 Tsd. und 85 Tsd. Beschäftigte im Bereich der Mikroelektronik, Embedded Systems und Smart Systems Integration tätig sein. Der durch diese Unternehmen generierte Umsatz pro Jahr liegt bei mehr als 15 Mrd. Euro.

Technologie, Forschung & Innovation in Kärnten

Kärnten, das südlichste Bundesland Österreichs, bündelt bestes Know-how, hochwertige Technologien und einen attraktiven Branchenmix, und das alles eingebettet in ein innovatives Umfeld.

Kärnten hat in den letzten Jahren eine kraftvolle Entwicklung bei Technologie, Innovation und Forschung zu verzeichnen. Dies betrifft zum Beispiel die gezielte Etablierung von Forschungseinrichtungen in den Stärkefeldern der Kärntner Wirtschaft und das Heranführen von Unternehmen an Forschungs- und industrielle Kompetenzzentren. So stieg die Forschungsquote seit 2009 deutlich an, Kärnten liegt aktuell mit 2,9 Prozent (2013) auf Platz fünf innerhalb Österreichs. Dabei hat Kärnten einen außergewöhnlich hohen Anteil an betrieblicher Forschung (75 Prozent).

Maßgeblich für die Technologiekompetenz Kärntens sind die international agierenden Leitbetriebe wie zum Beispiel Infineon Technologies Austria, Lam Research, KapschTrafficCom, Mahle oder Flextronics International. Sie haben in den letzten Jahren ihre Forschungs- und Entwicklungszentren vor Ort ausgebaut. Gemeinsam mit den vielen forschungsintensiven klein- und mittelständischen Unternehmen in der Region bestimmen sie die zukünftigen Entwicklungen u.a. in den Bereichen Elektronik und Mikro-Elektronik, Mechatronik und Medizintechnik mit.

Daten und Fakten zum Wirtschaftsraum Kärnten

Technologie-Fabrik Steiermark

Kein anderes österreichisches Bundesland bringt derart viele innovative Produkte und Dienstleistungen auf den Markt wie die Steiermark. Mit einer F&E-Quote von über 4 % liegt die Steiermark bereits seit Jahren über dem angestrebten EU-Ziel für 2010 und nimmt eine Top Position unter Europas Regionen ein. Grund dafür sind neben einer hervorragenden Ausbildungs-, Forschungs- und Unternehmenslandschaft vor allem die Menschen im Land.

Fünf Universitäten mit mehr als 40.000 Studierenden, ein international renommiertes Fachhochschulsystem und zahlreiche Forschungseinrichtungen machen die Steiermark zur Technologiefabrik Österreichs. Die Dichte an qualifizierten Fachkräften ist europaweit bemerkenswert hoch. Die Steiermark ist ein Innovationsland inmitten der Zukunftsregion Europas, dem Alpen-Adria-Raum.

Wissens- und Technologietransfer sind eine Kernkompetenz und Erfolgsgeschichte der Steiermark: Ein Großteil der österreichischen Kompetenzzentren forschen und arbeiten hierzulande, Spin offs aus dem universitären Bereich gehören zur gelebten Praxis und freie Forschungseinrichtungen wie Joanneum Research stehen Unternehmen jederzeit offen.

Daten und Fakten zum Wirtschaftsraum Steiermark

Quelle: Optionsanalyse Silicon Austria Cluster: Elektronische Systeme der Zukunft, technopolis |group|, 
April 2015, Anton Geyer, im Auftrag des Bundesministerium für Verkehr, 
Innovation und Technologie Abteilung III/I5 Informations-und industrielle Technologien, Raumfahrt.
SILICON ALPS
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